Imagination-to-Image: Intendierte Visualisierung von Imaginationen mit KI

Wie kann KI bei der Sichtbarmachung von Imaginationen sinnvoll eingesetzt werden? Antworten auf diese Frage wollen wir in diesem Projekt finden.

Abstract

Das Projekt verfolgt die folgenden drei Schwerpunkte:

 

SCHWERPUNKT I. EIGNUNG VON KI-GENERATOREN ZUR VISUALISIERUNG VON IMAGINATIONEN
Testreihen werden in diesem Projekt zeigen, inwieweit KI-Generatoren sich eignen, um Imaginationen sichtbar zu machen. Hierbei kommt der Erstellung eines Kriterienkatalogs eine wichtige Rolle zu. Dieser wird zur Evaluation eingesetzt, um die Nähe des KI-Outputs zur ursprünglichen Imagination der Person zu bewerten.

 

SCHWERPUNKT II. PROMPT-GENERIERUNG UND -OPTIMIERUNG
Getestet werden im Rahmen dieses Projekts verschiedene Prompt-Techniken, die auf der Thematik «Wie spricht man über Bilder» aufsetzt. Der Prompt als «die Sprache, die KI versteht» stellt hier eine wichtige Komponente und Zielgrösse dar. Genau hier werden die Kompetenzen der HKB als Projektpartner relevant, denn Bildsprache, Bildbeschreibung, Bildwahrnehmung und Bildinterpretation sind ihre Expertise.

 

SCHWERPUNKT III. IMPLEMENTIERUNG UND NUTZBARMACHUNG
Konkret und als praktische Anwendung werden die Ergebnisse des vorliegenden Projekts direkt umgesetzt. So für die Visualisierung von Imaginationen zur zukünftigen Entwicklung von Bildung und Schule im Rahmen von entsprechenden Lehr-Lern-Formaten. Denkbar sind ebenfalls Umsetzungen innerhalb von schulischen Makerspaces, zur Brainstorming-Visualisierung, zur Dokumentation von Strategieprozessen oder der Hervorhebung von neuen Ideen.

(Zwischen-) Ergebnisse und Infos zum Projektstand

Das Projekt wurde im April 2024 als BeLEARN Booster Projekt genehmigt und startet am 01. Juli 2024. Es hat eine Laufzeit von sechs Monaten und wird mit einem Projektbericht im Dezember 2024 beendet. Die Ergebnisse werden Aufschluss darüber geben, inwiefern KI-Bild-Generatoren zielführend eingesetzt werden können, mit dem Ziel der Visualisierung von Imaginationen. Letztere sind sowohl Teil von Brain Stormings als auch der an der PHBern umgesetzten Imaginationsarbeit mit Zukünften, vor allem im Rahmen von Zukünftelaboren. Eine Ausweitung auf Lehr-Lern-Formate ist geplant. Im Projekt arbeiten die Hochschule der Künste der BFH und der Think Tank Medien und Informatik (TTIM) zusammen.

Translation

I. IDEENVISUALISIERUNG als Teil täglicher Bildungspraxis

In jedem Bildungsbereich spielt der Aspekt der Ideenvisualisierung eine Rolle. Idealerweise greifen hier die Komponenten «Wissen, Erfahrung, Kreativität und Imagination» ineinander. Die Projektergebnisse werden hier direkt einfliessen, und die Arbeit mit Imaginationen mit neuen Möglichkeiten der Sichtbarmachung erweitern.

 

II. DOKUMENTATION innerhalb von ENTWICKLUNGSPROJEKTEN

Die Visualisierung von Imaginationen kann Teil der Dokumentation und der Ergebnissicherung innerhalb von Projekten übernehmen, und sich so zu einem «Handwerkszeug» der täglichen Praxis entwickeln. Auch entsprechende Teile von Brainstormings können diese Visualisierung für sich nutzbar machen.

 

III. Bezug zu MULTIMODALEN MEDIEN
Letztlich adressieren die verwendeten Medien unterschiedliche Sinnesmodalitäten und können so in Verbindung mit den Entwicklungen und Anwendungen von multimodalen Medien gebracht werden. Ein aktuelles und weites Thema innerhalb der Medienwissenschaften mit einem breiten Feld an praktischen Anwendungen.

 

IV. Anwendung in LEHR-LERN-FORMATEN
Die Auseinandersetzung mit Imaginationen ist Teil des Unterrichts in sehr verschiedenen Fächern. Die Ergebnisse des Projekts immer dann Anwendung finden, wenn der Versuch unternommen wird, Imaginationen sichtbar zu machen.

 

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Ansprechperson(en)

Beteiligte Personen

Beteiligte Institutionen