Etuna: Teacch im digitalen Raum

Struktur muss nicht am Papier enden. Auch eine digitale Lernumgebung kann Orientierung geben, wenn sie übersichtlich, vorhersehbar und visuell aufgebaut ist. Viele Prinzipien des TEACCH Ansatzes lassen sich digital abbilden und unterstützen Schüler*innen dabei, selbstständig zu arbeiten.

Eckdaten

Fach/Fachbereich: alle Fächer

Schulstufen/n: Zyklus 1, 2 und 3

 

 

Digitalisierung Bildung; KI Bildung, Digitale Bildung, Kompetenzzentrum; KI; Bildungsforschung, Schule, Teacch im digitalen Raum Bildquelle: KI-generiert mit ChatGPT (OpenAI), 2026

Umsetzung

Eine digitale Lernumgebung sollte vor allem übersichtlich, vorhersehbar, visuell und motivierend sein. Eine klar strukturierte Umgebung stützt die exekutiven Funktionen. Wenn das Material übersichtlich abgelegt und über Symbole selbsterklärend ist, finden sich die Lernenden selbstständig zurecht und wählen Aufgaben eigenmotiviert aus. Der Aufbau nach Universal Design for Learning (UDL) unterstützt die Barrierefreiheit.
Über den Werkzeugkasten kann die Lehrperson die Struktur zusätzlich erhöhen, etwa mit Timern. Eine gut strukturierte Umgebung erlaubt es zudem, Lernmaterialien an den Interessen der Kinder auszurichten und Material gemeinsam mit ihnen zu gestalten.

Konkrete Ideen
•  Material übersichtlich ablegen und mit Symbolen kennzeichnen, damit sich die Lernenden selbstständig orientieren.
• Aufgaben mit klaren, kurzen Anleitungen versehen, die die Kinder eigenständig auswählen können.
• Timer und zeitliche Strukturen über den Werkzeugkasten einstellen.
• Lernmaterial an den Interessen der Kinder ausrichten und gemeinsam mit ihnen gestalten.

 

 

Material

iPad,Laptop, LearningView App

Referenzen

Nach: Marc Kölliker, Michael Nitz, Etuna St. Johann

Quelle: Erfahrungswissen aus der Praxis und individuellen Weiterbildungen